JKP 2013

Der Jugend-Kultur-Preis des Landes wurde im Frühjahr 2013 zum 17. Mal ausgeschrieben. Kinder und Jugendliche, junge Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen-Anhalt bis 27 Jahre waren aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb mit eigenen kulturellen Beiträgen zu beteiligen.

Wie in den vergangenen Jahren wurde das Motto von den Jurymitgliedern und Mitarbeiter_innen des Kultusministeriums ausgewählt. In gewohnter Weise bot das Motto „Dazwischen“ zahlreiche Assoziations- und Interpretationsmöglichkeiten.

Kurzbeschreibung der Preisträger_innen


PLATZ 1:

„Streber Rebellen“ // Projekt „Bildung ist cool“
Musikprojekt, CD Album

Ilja Braun, Arthur Leimann, Max Gabrukevic

Kurzbeschreibung:
Das Album „Streber Rebellen“ entstand im Rahmen des Projekts „Bildung ist cool“ mit dem Ziel, Jugendliche über Klischees im Gangsta-Rap aufzuklären und eine Alternative zu bieten. Die drei Rapper zeigen, dass man coolen Rap machen kann und trotzdem gut in der Schule sein bzw. studieren kann. In den versch. Workshops an Sekundarschulen wurde dazu über Bildungschancen diskutiert und sich über Schwierigkeiten im deutschen Bildungssystem. Das Schreiben der Texte sowie die Produktion der CD haben die drei jungen Musiker vollkommen eigenständig übernommen. Im Rahmen der Finanzierung/Abrechnung und Öffentlichkeitsarbeit wurden sie von der djo Sachsen-Anhalt unterstützt.


PLATZ 2:

„so oder so“
Theaterstück

Henrike Winter, Dennis Werth, Alexander Dolge, Victoria Sobbe, Judith Fenchel, Moritz Schnaz, Olivia Peter, Philine Wagner, Laura Meyer, Hannah Bethge, Enrico Gerstmann, Dominique Kaur, Damian Löderbusch, Tillman Höhne, Ruben Weiß; Magdeburg

Kurzbeschreibung
Das Theaterstück „so oder so“ ist im Rahmen der Theater AG am Norbertusgymnasium in Magdeburg entstanden. Zentrales Element im dem Stück ist das Thema Identitätsfindung. Eine Personen, die von einer jungen Frau und einem Mann dargestellt wird, begibt sich dabei auf die Suche nach sich selbst. Allen anderen Akteuren im Stück ist dabei klar, welche Identität die Person hat, nur sie selbst weiß es nicht.
Die Produktion der Jugendlichen entstand dabei mit Unterstützung einer Lehrerin, einer Theaterpädagogin, einem Schauspieler sowie einer Designerin.

PLATZ 3:

„Integration durch Breakdance“

Robin Frindte u.a.
Integrationshilfe Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburg

Kurzbeschreibung
Breakdancer der Gruppe „Flowjob“ gestalteten zusammen mit der Integrationshilfe Sachsen-Anhalt e.V. ein Projekt, welches darauf abzielte junge Migranten und Flüchtlinge bei der gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen. Dazu gaben sie u.a. vier Workshops für Flüchtlingskinder in der Gemeinschaftsunterkunft Grusonstraße in Magdeburg. Hauptprinzip dabei war der Grundsatz „Peace, Love, Unity and having Fun“ der Begründer der Breakdance Kultur.