Preisträger_innen 2015

JKP 2015 - Siegerinnen und Sieger
Foto: Kirsten Mengewein

Kultusminister Stephan Dorgerloh zeichnete Preisträger des Jugend-Kultur-Preises 2015 aus

–> Fotoalbum

Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh hat die diesjährigen Jugend-Kultur-Preise verliehen und den Gewinnern sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gratuliert. „Es ist ein schönes Zeichen für die Kreativität der Kinder und Jugendlichen, dass sich in diesem Jahr mit 123 Einsendungen deutlich mehr Nachwuchskünstler an dem Wettbewerb beteiligt haben als in den Vorjahren“, sagte er bei der Verleihung im Magdeburger Schauspielhaus. Allen Beiträgen könne ein hoher Anspruch bescheinigt werden, sich mit dem Thema „Wachsen“ in seinen Facetten künstlerisch auseinandergesetzt zu haben. Zudem sei sichtbar geworden, dass Kinder und Jugendliche auch wichtige gesellschaftspolitische Themen aufgreifen und ihre Sichtweise in anspruchsvollen künstlerischen Ausdrucksformen präsentierten. „Das verdient große Anerkennung“, so der Minister.

Den ersten Preis (2.500 Euro) erhielt das Musicalprojekt „Elion“ der Kreismusikschule „Béla Bartók“ und des Dr.-Frank-Gymnasiums Staßfurt, das vom 18-jährigen Tobias Wilke initiiert wurde. Er schrieb die Texte, komponierte die Musik, studierte das Musical mit den Schülerinnen und Schülern ein und dirigierte es. Im Mai und September 2015 wurde das Musical sechs Mal in Staßfurt und Schönebeck aufgeführt.
Der zweite Preis (2.000 Euro) ging an Marie Lynn Speckert aus Halle für ihr Werk „Sense“ (Bildende Kunst). Den dritten Preis (1.000 Euro) erhielten Lena Rost und Sara Stachelhaus aus Möser für ihre Performance „Save the Arctic“ (Fotografie/Medienkunst).

Darüber hinaus wurden das Tanztheaterprojekt „Aus der neuen Welt“ des sechsten Schuljahrgangs der Freien Ganztagsschule Neinstedt sowie der neunjährige Mattheo Mertig für seine Geschichte „Der schwarze Planet“ mit Förderpreisen geehrt. Mit dem Sonderpreis der Jugendjury konnte das Theaterprojekt der Förderschule Astrid Lindgren aus Halle „Ich bin ich, weil ich ich bin“ ausgezeichnet werden. Außerdem wurden zehn Anerkennungspreise verliehen.

Bereits zum 19. Mal ist in diesem Jahr der Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt vergeben worden. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Wachsen“ und verzeichnete mit mehr als 2.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Rekordbeteiligung. Eingereicht wurden insgesamt 123 Beiträge.
Der Jugend-Kultur-Preis wird seit 1997 vom Kultusministerium in Sachsen-Anhalt verliehen. Organisiert und koordiniert wird der Wettbewerb durch die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (lkj). Der Preis würdigt herausragende kulturelle Leistungen und künstlerische Werke von jungen Menschen bis zum 27. Lebensjahr in den Sparten Literatur, Film, Fotografie, Bildende Kunst, Multimedia, Theater oder Malerei.

PREISTRÄGERINNEN UND PREISTRÄGER JUGEND-KULTUR-PREIS
DES LANDES SACHSEN-ANHALT 2015 UNTER DEM MOTTO „WACHSEN“
PLATZ 1:
„Elion“
Ein Musicalprojekt von Tobias Wilke (18 Jahre), der Kreismusikschule „Bela Bartök“ und des Dr.-Frank-Gymnasiums Staßfurt.
Ort: Staßfurt
Kurzbeschreibung:
Das Musical Elion ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreismusikschule „Bela Bartok“ und des Dr. Frank Gymnasiums Staßfurt. Initiiert wurde das Projekt vom 18-jährigen Tobias Wilke, der die Texte schrieb, die Musik komponierte, das Musical mit den Schüler_innen einstudierte und dirigierte. Im Mai und
September 2015 wurde das Musical sechs Mal in Staßfurt und Schönebeck aufgeführt.
Das Musical handelt von Elion, einem jungen Mann, der im Mittelalter in Irland lebt. Auf der Suche nach den Mördern seines Vaters gerät er in eine Reihe von Abenteuern. Die Aufführungen wurden vom Publikum begeistern aufgenommen, das von einem „Ausnahmetalent“ schwärmte – sowohl
Musik, Text und Spiel zeugen von großen künstlerischen Talent und kreativen Einfallsreichtum.

PLATZ 2:
„Sense“
Marie Lynn Speckert
Ort: Halle (Saale)
Kurzbeschreibung:
Der zweite Platz geht an die Künstlerin Marie Lynn Speckert. Sie schmiedete eine Sense, allerdings deformiert und macht sie somit arbeitsuntauglich. Der eigentliche Gebrauch wird ins Gegenteil verkehrt. Die Sense wurde früher benutzt um die Feldarbeit zu erleichtern, durch die Deformierung
sieht sie nun selbst aus wie eine wachsende Pflanze, die in den Himmel wächst. Nicht nur die Sense als Gegenstand / Arbeitswerkzeug ist hier angesprochen, sondern auch die englische Übersetzung von „sense“ – fühlen, spüren, empfinden.

PLATZ 3:
„Save the Arctic“
Lena Rost, Sara Stachelhaus
Ort: Möser
Kurzbeschreibung:
Ein Eisbär macht Magdeburg unsicher. Im Eisbärenkostüm tauchen Lena und Sara in verschiedenen Stadtteilen auf und konfrontieren die Menschen mit dem „Fremden“. Die Schülerinnen fotografieren ihre Performance in verschiedenen Posen. Eingebettet sind die Fotos in einen Film, in dem die
Eisbären „gegen den Strom“ rudern. Das Werk lässt verschiedene Assoziationen und Interpretationen zu, ohne sich festzulegen: schmelzende Pole, aussterbende Tiere, „fremde Flüchtlinge“. Der Beobachter verbleibt mit offenen Fragen.

FÖRDERPREIS:
„Aus der neuen Welt“
Ein Tanztheaterprojekt
Freie Ganztagsschule Neinstedt, Sechster Schuljahrgang
Armin, Marlene, Adrian, Clara, Eva, Lauris, Hannes, Bruno, Rufus, Chiara, Finn, Blanca, Jan-Jonas, Maximilian, Alexander, Vincent, Linda, Nico, Ludwig, Alma, Stephan, Konrad, Maike, Paul, Marlon, Nele, Leon, Jonas, Joshua, Charlie, Brit.
Ort: Neinstedt

Kurzbeschreibung:
„Aus der neuen Welt“ ist die 9. Sinfonie von Antonin Dvorak. Die Schüler und Schülerinnen des 6. Schuljahrgangs der Freien Ganztagsschule Neinstedt setzten sich in einer mehrwöchigen Projektarbeit mit dem Komponisten auseinander und versuchten seine 9. Sinfonie für sich selbst greifbarer zu machen. Mit Hilfe der Choreografin Tamara McLorg wurde ein „Community-Dance“- Tanzstück einstudiert, welches die Gefühle und Empfindungen der jungen Menschen veranschaulichen. Im Mittelpunkt stehen Form- und Richtungswechsel, die durch unterschiedliche Hebefiguren miteinander verbunden werden.

FÖRDERPREIS:
„Der schwarze Planet“
Mattheo Mertig
Ort: Magdeburg

Kurzbeschreibung:
„Der schwarze Planet“ ist eine Geschichte über Freundschaft und den Umgang mit dem Fremden. Sie spielt auf einem fernen Planeten auf dem sich zwei Freunde wieder treffen und Abenteuer mit Aliens erleben.
Die Geschichte wurde vom 9-jährigen Mattheo geschrieben und mit eigenen Illustrationen bebildert.

SONDERPREIS DER JUGENDJURY:
„Ich bin ich. weil ich ich bin“
Ein Theaterprojekt der Förderschule Astrid Lindgren. Halle (Saale)
Mit: Melissa Dülsner, Brian Eikenberg, Alexander Lange, Susan Sekiraqa, Justin Schnetter, Lucas
Weber, Michelle Marschall.
Ort: Halle (Saale)
Kurzbeschreibung:
„Ich bin ich, weil ich ich bin“ heißt das Theaterstück der Förderschule Astrid Lindgren. Mit Unterstützung von Katrin Ebert (Theaterpädagogin) und Jeannine Krug (Klassenleiterin) stellte dieTheatergruppe „Klatsch“ ein authentisches Theaterstück auf die Beine, welches sich mit dem erwachsen werden der Jugendlichen befasst. Die Kindheit ist abgeschlossen, es zählen jetzt andere Sachen als damals. Cool sein möchte man, tanzen möchte man und vor allem verlieben möchte man sich. Die Jugendlichen drücken mit dem Ansatz des biographischen Theaters ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Befindlichkeiten aus.

ANERKENNUNG:
„Musical Horri“
Ein Musicalprojekt des Liborius Gymnasiums Dessau mit Schüler/-innen der Klassen 4 bis 12.
Mit: Paul, Conrad, Jonas, Eric, Aaron, Philipp, Johannes, Lukas, Michel, Jonas, Peggy, Katharina, Paula-Cherine, Sadie-Jane, Clara Charlotte, Jakob, Tai, Kilian, Josefine, Lingner, Willi, Julia, Ole, Jan- Richard, Anna, Eileen, Laila, Johanna, Ellen, Jaro, Johann-Jacob, Erik, Alois, Caroline, Rachel, Hedwig, Lauryn, Sophia, Franziska, lea, Valentin, Lisa, Arne, Christin, Daniel, Vanessa, Sophie, Lina,
Isabel, Nadja, Jessica, Valerie, William, Johanna, Eric, Johannes Joseph, Johannes, Vincent, Max, Lorenz, Tim, Friederike, Lea, Josefine, Tim, Natalie, Lisa, Lena, Alena, Elias, Nico, Johanna, Emilie, Arian, Josephine, Felix.
Ort: Dessau

Kurzbeschreibung:
Das Musical Horri ist ein jahrgangsübergreifendes Projekt des Liborius Gymnasiums Dessau. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten durch das Projekt ihre kreativen und sozialen Kompetenzen weiterentwickeln und lernten sich aufeinander zu verlassen. Das Musical Horri setzt sich mit den
Themen Ausgrenzung und Anderssein auseinander. Horri ist ein Monster, welches eines Tages in einem Dorf auftaucht und unheimlichen Lärm macht, den die Dorfbewohner nicht ertragen können. Die Dorfbewohner sehen nur zwei mögliche Lösungswege, vernichten oder fliehen. Erst die Kinder in
dem Dorf erkennen, dass die Integration des Monsters Horri in die Dorfgemeinschaft die einzige richtige Lösung ist.

ANERKENNUNG:
„Kriegspropheten“
Conrad Winkler Offener Kanal Wettin e.V.
Ort: Petersberg OT Sennewitz
Kurzbeschreibung:
Die Idee zum Stück entstand im Deutschunterricht zum Thema Nachkriegsliteratur und spiegelt den Zwist zwischen Gott und Teufel wieder. Während der Teufel sich in der Nachkriegszeit sehr gut fühlt, beklagt Gott sich über all das Leid, welches auf der Erde entstanden ist und verzweifelt, da er keine Lösung weiß.
Das Projekt wurde durch Wolfgang Borcherts Fatalismus inspiriert, so Conrad Winkler, und mit Hilfe des Offenen Kanal Wettin e.V. umgesetzt.

ANERKENNUNG:
„ Ingeborg Flörsheim. Ein jüdisches Mädchen aus Zeitz “
Ein Filmprojekt der Arbeitsgemeinschaft Geschichte, CJD Christophorusschule Droyßig. Nils Julius Harnisch, Lukas Weis, Jannis Jäger, Florian Richter, Klara Inge Hofmann, Julie Angelique Catherine Vonarb, Ann-Sophie Wottawa, Zofia Ewa Owsianowska, Johan Abeßer, Jan-Eric Schützhold, Louisa
Schmerschneider.
Ort. Droyßig
Kurzbeschreibung:
Die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium Droyßig beschäftigten sich im Rahmen ihrer Arbeitsgemeinschaft „Geschichte“ mit dem Leben von Ingeborg Flörsheim. Ingeborg Flörsheim war Jüdin und lebte in Zeitz. An ihrem Lebensort steht zum Andenken ein Stolperstein. Mit der Initiativgruppe „Stolperstein“ erarbeiteten die Schüler_innen die Lebensgeschichte von
Ingeborg Flörsheim, entwickelten fiktive und dokumentarische Szenen.Es entstand eine sehr emotionale filmische Auseinandersetzung mit einer in ihrem Ort lebenden Jüdin, die im KZ Auschwitz umgebracht wurde.

ANERKENNUNG:
„Mit dem ist nicht gut Pflaumen essen“
Spielmitte e.V.: Marta Herzog, Marlene Pawlak, Klara Salecker, Anna Metzler, Julia Ebersbach, Maximilian Braun, Gabriel Ziemer, Georg Jahns, Rafael Helm.
Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:
In Anlehnung an das Buch „Nichts was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller entstand das Theaterstück „Mit dem ist nicht gut Pflaumen essen“. Ein junger Mensch stellt den Sinn des Lebens in Frage. Seine Freunde versuchen ihn durch verschiedene Gegenstände daran zu erinnern, dass sehr viel im Leben Bedeutung und Sinn besitzt. Die Situation spitzt sich zu und alle verlieren langsam den Glauben die Bedeutung des Lebens. Inszeniert wurde das Stück von der 17jährigen Marta Herzog. Sie schrieb das Stück um und suchte sich junge interessierte Menschen, die in ihrer Freizeit mit ihr das Stück erarbeiteten.

ANERKENNUNG:
„Genius“
AnSpielung: Max Dost, Ruben Bauer, Diana Ezerex, Tilmann Geske, Virginia Lauckert, Till Marscheweski.
Ort: Magdeburg

Kurzbeschreibung:
Der Song „Genius“ von der Band AnSpielung befasst sich mit dem Genie, das in jedem Menschen wohnt, welches wachsen und entfesselt werden will. „Genius“ steht dabei stellvertretend für den eigenen Entwicklungsprozess, den die Band in den letzten Monaten durchlaufen hat. Nach ihrer Gründung im November 2014 traten sie auf Weihnachtsmärkten auf, entwickelten ihren eigenen Jazz-Stil und nahmen im Juli 2015 ein Album auf.

ANERKENNUNG:
„Ich bin ich. weil ich ich bin“
Ein Theaterprojekt der Förderschule Astrid Lindgren, Halle (Saale)
Mit: Melissa Dülsner, Brian Eikenberg, Alexander Lange, Susan Sekiraqa, Justin Schnetter, Lucas Weber, Michelle Marschall.
Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:
„Ich bin ich, weil ich ich bin“ heißt das Theaterstück der Förderschule Astrid Lindgren. Mit Unterstützung von Katrin Ebert (Theaterpädagogin) und Jeannine Krug (Klassenleiterin) stellte die Theatergruppe „Klatsch“ ein authentisches Theaterstück auf die Beine, welches sich mit dem erwachsen werden der Jugendlichen befasst. Die Kindheit ist abgeschlossen, es zählen jetzt andere Sachen als damals. Cool sein möchte man, tanzen möchte man und vor allem verlieben möchte man sich. Die Jugendlichen drücken mit dem Ansatz des biographischen Theaters ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Befindlichkeiten aus.

ANERKENNUNG:
„Wachsen“
Giacomo Wiesenberg
Ort: Ahlum

Kurzbeschreibung:
Das Gemälde zeigt einen jungen Mann, der mit einer Zigarette im Mund am Schreibtisch sitzt und sich zum Betrachter wendet. Gemalt auf Leinwand mit Acylfarben und Edding. Giacomo beschreibt es so: Das Bild setzt sich kritisch mit dem Auf-Wachsen in unserer Generation/ Welt auseinander und ist
zugleich eine Hommage an den Film „Fight.

ANERKENNUNG:
„Bauwagenprojekt“
Lerngruppe Weltgeister, Freie Schule Bildungsmanufaktur
Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:
Das „Bauwagenprojekte“ ist eine Idee der Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Bildungsmanufaktur. Der umgebaute und sanierte Bauwagen soll, unter Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler, als Pausenraum genutzt werden. Die Sanierungsarbeiten begannen am
11.05.2015, seitdem treffen sich die Verantwortlichen regelmäßig zu Baubesprechungen und überlegen, wie sie weiter vorgehen. Bis jetzt wurde bereits eine Front neu verkleidet und ein größeres Fenster eingesetzt, als nächstes soll die Terasse des Bauwagens ausgestaltet werden. Die bisherigen
Baukosten wurden durch den Gewinn der schuleigenen Firma Bildungsmanufaktur S-gmbH finanziert.

ANERKENNUNG:
„Die Reise der Elemente“
Wiebke Massel
Ort: Beetzendorf OT Jeeben.

Kurzbeschreibung:
Die neunjährige Wiebke hat eine Abenteuer-Fantasy Geschichte über Träume, Neuanfänge und Freundschaft geschrieben, die in ihrem ungewöhnlichen Einfallsreichtum begeistert.

ANERKENNUNG:
„altes gestern neues morgen“
Theaterjugendclub des Nordharzer Städtebundtheaters: Max Bretzmann, Monique Becker, Chantalle
Zimmer, Bianca Kleinrensing, Louis Niemann, Maximilian Friedrich, Annabel Stang, Fabrice Franz, Maximilian Hinze, Joost Knackstedt, Antonella Poli, Fanyi Su.
Ort: Halberstadt

Kurzbeschreibung
Der Theaterjugendclub des Nordharzer Städtebundtheaters inszenierte einen Spielfilm, der das Thema Drogenmissbrauch aufgreift. Das Drehbuch stammt von Maximilian Friedrich, der in Kooperation mit Max Bretzmann den Film entwickelte. Der Film handelt vom ErwachsenWerden, Freundschaft, Schuld und Verantwortung. Es geht um den jungen Leon, der sich vor seinem Vater versteckt. In einem alten Haus findet Leon eine Tüte mit Kokain, das er mit Freunden auf einer Freundin zu trinken gib. Das Mädchen stirbt daran und niemand übernimmt die Verantwortung, den Notarzt zu rufen.