20. Jugend-Kultur-Preis 2016/2017 »unterwegs«

Verleihung 20. Jugend-Kultur-Preis Sachsen-AnhaltMit Telemann per Anhalter durch die Welt

Die Gewinner*innen 2017 stehen fest!

Etwa 150 Gäste feierten am 8. Mai  gemeinsam mit den Preisträger*innen des 20. Jugendkulturpreises Sachsen-Anhalt  im Kulturzentrum Moritzhof. Vor allem aber feierten sie die vielen, engagierten,  jungen Menschen im Land, die Kultur zu „ihrer eigenen Sache“ gemacht hatten.

Für Kulturminister Rainer Robra, der den 20. Jugend-Kultur-Preis an junge Künstler*innen und -Gruppen aus Sachsen-Anhalt von 10 bis 27 Jahren verlieh, stellt der Preis eine ganz besondere kulturelle Landmarke dar: „Der Jugend-Kultur-Preis ist eine der wichtigsten Säulen der Kinder- und Jugendbildung“.
110 Beiträge, mit über 2200 Teilnehmenden aus ganz Sachsen-Anhalt, gingen in diesem Jahr ein. Die Projekte zum diesjährigen Themenschwerpunkt »unterwegs« wurden in den unterschiedlichsten Sparten verwirklicht, von Theater, Tanz, Musik, Literatur bis hin zu Film.

DariaDie 23jährige Daria Nazarenko aus Halle gewann mit einem  illustrierten Reisetagebuch und einem Kurzdokumentarfilm den 1. Preis. Als Anhalterin fuhr sie 40.000 Kilometer durch Asien und Europa und ging in Interviews mit unterschiedlichen Menschen der Frage nach, ob und wie jede*r den eigenen Lebensweg finden kann. Den 2. Preis gewann die 19jährige Karolina Grunwald aus Magdeburg mit dem selbstgeschriebenen und selbstkomponierten Musical Telemann in Pop. Das  Young Players Project aus Dessau gewann mit  Das Fremde so nah den 3. Preis. Das Theater-& Tanzprojekt mit Dessauer Jugendlichen und syrischen Migrant*innen zeigt in unterschiedlichen Szenen Geschichten von  Zusammengehörigkeit, Isolation, Kampf und Liebe.Karolina
Jeweils ein Förderpreis ging an die Compania bella SoSo aus Halle mit dem Tanztheaterstück Fields und an die 13jährige  Anne Köhler für ihren Roman Tanzen im Sommerregen – Unterwegs auf der Achterbahn des Lebens.
Den Preis der Jugendjury erhielt ein Filmprojekt des Offenen Kanals Magdeburg, in dem sich junge Menschen mit Sieben Dinge um einen Krieg zu verhindern“ auseinandersetzen.
Außerdem wurden 10 Anerkennungen verliehen.

In seinem Grußwort ließ Kulturminister Rainer Robra bereits das Motto für den 21. Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt 2018 anklingen: im kommenden Jahr wird es Zeit für kulturelle  »Wagnisse«.

Das Fotoalbum findet sich hier: Fotoalbum Preisverleihung. Fotos: Kirsten Mengewein.


KURZBESCHREIBUNGEN DER PREISTRÄGER*INNEN 20. JUGEND-KULTUR-PREIS DES LANDES SACHSEN-ANHALT 2016/17
1. PREIS:

 „WEGE“, Bildende Kunst / Medienkunst

Daria Nazarenko // Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung

Daria Nazarenko gewinnt den 1. Preis mit einem illustrierten Reisetagebuch und einem Kurzdokumentarfilm über ihre Reise als Anhalterin 40.000 Kilometer durch Europa und Asien.  Sie versuchte einer Frage auf den Grund zu gehen: Kann jeder Mensch seinen eigenen Weg in die Hand nehmen, und was braucht er*sie dafür? Filmisch und zeichnerisch dokumentierte sie ihre Eindrücke und Interviews mit Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Berufen wie LKW-Fahrer, Wissenschaftler*innen, Kinder, Künstler*innen u.a. Ihr Ziel ist, nichts zu bewerten mit richtig oder falsch, reich oder arm, sondern Wege der gemeinsamen Kommunikation und des Verständnisses füreinander zu finden.


  1. PREIS:

„Telemann in Pop“, Musik

Karolina Grunwald // Ort: Magdeburg

Kurzbeschreibung

Das Musical „Telemann in Pop“ erzählt die Geschichte Georg Philipp Telemanns von seiner Kindheit bis hin zur ersten großen Vorführung seiner Werke in einer Kirche. Es erzählt von Hürden und Hindernissen, die ihm in den Weg gelegt wurden. Karolina Grundwald hat die Lieder komponiert, die Texte geschrieben und spielt in der Aufführung Klavier.  Die Geschichte wird in Form eines Pop-Musicals mit insgesamt acht Liedern, die verschiedene Szenen untermalen und aus dem Genre der modernen Popmusik kommen, aufgeführt. Anlässlich des Telemann-Jahres 2017 wird das Musical zu unterschiedlichen Anlässen aufgeführt.


  1. PREIS:

 „Das Fremde so nah“, Theater- und Tanzprojekt

Young Players Projects mit Ariane Odendahl, Bashar Abou Arimish, Bahaa Hussein, Fadil Hamo, Grace Abo Okdeh, Hecham Aashor, Huner Khalil, Hussein Ahmado, Ibrahim Al Doula, Monir Al Doula, Piotr Kajdanski, Reinis Uscins, Julia Kopitzki, Waeel Khalifa, Josef Eder, Michael Uhl, Jürgen Grözinger, Lisa Überbacher, Veronika Habeker, Thomas Klingbeil, Matthias Gehrke, Gesamtleitung: Almuth Fischer // Ort: Dessau (Roßlau)

 Kurzbeschreibung:

Ausgehend von den Fragen ,,Was ist mir  fremd? Wo bin ich fremd?‘‘ entwickelte Almuth Fischer mit Dessauer Jugendlichen und jungen syrischen Migrant*innen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ein Tanz-Theaterprojekt. Mit den Mitteln von Tanz und Schauspiel erzählen sie in unterschiedlichen Szenen Geschichten von  Zusammengehörigkeit, Isolation, Kampf und Liebe. Dabei begegnet sich vermeintlich Fremdes auf Augenhöhe. Insgesamt hatte das Stück vier Aufführungen in Sachsen-Anhalt. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit einem professionellen künstlerischen Team, sowie in Kooperation mit dem Anhaltischen Theater Dessau und dem Freundeskreis Anhaltisches Theater e.V. Das Projekt will Anstöße geben, Schranken im Kopf überwinden und gemeinsam neue Wege zu wagen.


FÖRDERPREISE:

„Fields-das neue Tanzstück der Compania bella SoSo“, Theater und Tanzprojekt

Yvonne Lützkendorf, Compania bella SoSo, mit Franziska Jacob, Franziska Müller, Tinna Klemm, Julia Fuchs, Laura Teupe, Lisa Schauerhammer, Sarah Blauschmidt, Maarten Bedert, Anna, Ruth Pietschmann, Charlotte Steudel, Anabell Klaube // Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:

Zehn junge Tänzerinnen und Tänzer entwickelten gemeinsam mit ihrer Trainerin und Choreographin Yovonne Lützkendorf ein Tanz-Theaterstück. Thematisiert werden dabei Grenzen. Sie verschieben sich, es bilden sich neue und kurz erscheinen scheinbar grenzenlose Freiräume. Die Intention war die Frage: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Jeder Mensch ist mit anderen verbunden, aber doch immer einsam, bemüht um Kontakt und wieder allein gelassen, ausgestoßen, ausgegrenzt und Grenzen überschreitend. Die Welt passt auf einen Teppich, aber die Summe aller Teppiche ist nicht groß genug für jede*n von uns.

„Tanzen im Sommerregen – Unterwegs auf der Achterbahn des Lebens“, Literatur

Anne Köhler // Ort: Blankenburg

Kurzbeschreibung:

Das Erwachsenwerden kann besonders in der Pubertät sehr verängstigen –  der Körper und die eigenen Ansichten, der Freundeskreis und weitere Dinge, die so einfach schienen, verändern sich plötzlich und werden merkwürdig, überraschend, verwirrend und vor allem kompliziert. In ihrem Text erzählt Anne Köhler die Geschichte eines 15- jährigen Mädchens, das sich täglich den neuen Herausforderungen und Zerreißproben des Lebens stellen muss und bringt gleichzeitig ihre eigenen Fragen an das Leben mit in die Geschichte ein.


PREIS DER JUGENDJURY / ANERKENNUNG:

„7 Dinge um einen Krieg zu verhindern“, Medienkunst, Kurzfilm

Viktoriia Bilash (Leitung), Hovhannes Martirosyan, Iryna Riabenka, Reem Alrahmoun, Ammar Awaniy, Esma Ribic, Oleksandr Kalyuzhnyy, Rahman Khan. Offener Kanal Magdeburg // Ort: Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Viktoria Bilash beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit der Flucht junger Menschen aufgrund von Krieg in ihren Heimatländern. Doch was kann man tun, um Krieg zu verhindern? Mit dieser Frage haben sich Jugendliche verschiedener Nationalitäten, die nun in Sachsen-Anhalt leben, befasst und sie in einer Gesprächsrunde beantwortet. Dabei sind 7 Gebote entstanden, die eine gute Grundlage für jeden einzelnen Menschen bieten, um einen Krieg zu verhindern. Der Kurzfilm entstand im Rahmen eines Projekts des Offenen Kanal Magdeburgs.


ANERKENNUNGEN:

 „WillkommensKultur“, Projekt

Martha Herzog, Mahmoud Ashkeer // Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung

Das Projekt „WillkommensKultur“ umfasst mehrere kleine Aktionen und Ausflüge mit jungen Geflüchteten aus Halle (Saale). Dabei wurde ihnen die Stadt gezeigt, Möglichkeiten zur Kommunikation und Vernetzung gegeben, sowie Traditionen und Kultur gezeigt. Zudem wurde gemeinsam gekocht, gebacken und in verschiedenen Formen sich künstlerisch betätigt. Martha Herzog und Mahmoud Ashkeer haben die Projekte selbständig initiiert und durchgeführt.


„Wir gehen den Weg der Erinnerung“, Projekt

Schüler*innen der 5. bis 10. Klassen der Freien Ganztagsschule Thale // Ort: Thale

Kurzbeschreibung:

In diesem Projekt beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters der Ganztagsschule Thale mit historischen Ereignissen des 2. Weltkriegs und dessen Auswirkungen auf das Denken und Handeln in der heutigen Zeit. Neben einer langen Wanderung von Usedom über verschiedene historische Orte zu den Seelower Höhen beschäftigten sich die Teilnehmenden künstlerisch mit verschiedenen Motiven der Zeit. Das Projekt mündete in verschiedene Theaterproben und Aufführungen des Tanztheaterstücks „Wir gehen den Weg der Erinnerung“ sowie in verschiedenen künstlerischen Auseinandersetzungen und Ausstellungen der Projektergebnisse.


„Das Haus“, Theater

Ein Theaterprojekt des Puppentheaters Magdeburg mit Omid, Mohseni Ghodrat, Hassan, Hussain, Moslem, Ali, Anna-Maire, Sophie, Jannik, Oskar Jonas, Niklas, Una, Quentin, Temmo, Jonas, Maro, Nesa, Dominik, Fabienne, Gesamtleitung: Marlen Geißler // Ort: Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Deutsche und unbegleitete Geflüchtete zwischen 11 und 18 Jahren erarbeiteten ein Stück, das auf biografischen und über Improvisation erfundenen Geschichten basierte. Innerhalb von 10 Monaten galt es, die sprachlichen Grenzen – trotz fehlenden Dolmetschers – zu überwinden und eine gemeinsame Sprache zu finden. Begleitet wurden sie dabei von Profis aus den Bereichen Schauspiel, Puppen- und Maskenspiel, Breakdance, Journalismus und Theaterpädagogik, die mit den Jugendlichen verschiedene Intensiv-Workshops durchführten. Ziel dabei war es, den Jugendlichen so viel Spiel- und Freiraum bei der Entwicklung des Stücks zu geben wie möglich. Im Oktober 2017 feierte das Stück im Puppentheater Magdeburg Premiere und wurde insgesamt drei Mal aufgeführt.


„Oskar der Hund“, Literatur und Bildende Kunst

Cäsar Blech // Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:

Der neunjährige Cäsar Blech schreibt und malt gerne seine eigenen Geschichten. So ist das Werk „Oskar der Hund“ entstanden. Dieser erlebt auf seiner Reise durch die Welt viele Abenteuer, löst Probleme, hilft anderen, trifft interessante Wesen und lernt so viele neue Freunde kennen. In insgesamt 12 Wochen sind so 89 Seiten voller Geschichten, Fantasie und aufregender Erlebnisse der Figur entstanden.


„Expedition Bühne – 2. Theatercamp KlangSpiel“, Theater

Anna-Maria Schwindack – Theaterlandschafft e.V. / KUZ Reichenstrasse e.V. // Ort: Seminarhaus Baumhaus, Friedrichsbrunn

Kurzbeschreibung:

Im Jahr 2016 fand zum zweiten Mal das Sommer-Theatercamp statt. Ein Kooperationsprojekt mit dem Freien Theater Theaterlandschafft e.V. und dem Dachverein Reichenstrasse e.V. Ziel des Camps war es, mit den insgesamt zwölf interessierten Teilnehmer*innen ein Stück zu entwickeln, dieses intensiv zu proben und ihnen dabei verschiedene Techniken und Kompetenzen des Schauspiels näherzubringen. Im Stück geht die Familie Munster auf große Reise durch die Zeit und erlebt dabei verschiedene Abenteuer an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Das gemeinsame Erlebnis war nicht nur in den Proben, sondern auch beim gemeinsamen Kochen, am Lagerfeuer und mit weiteren Erlebnissen eine tolle Erfahrung für die Teilnehmenden und soll auch im nächsten Jahr wiederholt werden. Anna-Maria Schwindack ist 22 Jahre alt und hat das Theatercamp im Rahmen ihrer Arbeit beim Dachverein Reichenstrasse e.V. und dem Freien Theater Theaterlandschafft e.V. eigenständig geplant und durchgeführt.


„Staßfurt Rap“, Projekt

Schüler*innen der Goethe-Grundschule Staßfurt mit Jordan, Chiara, Max, Lina, Felicia, Finja, Annalena, Joyce, Laura, Zoe, Angel, Charlize-Michelle, Pauline, Emma, Willi, Justin, Lea // Ort: Staßfurt

Kurzbeschreibung:

Anlass des Projekts war der Aufruf des Salzlandkreises zu einem Schreibwettbewerb. Die Schüler*innen der GS Goethe entwickelten dazu die Idee, einen Rap zu ihrer Heimatstadt Staßfurt zu schreiben, mit dem sie sich identifizieren und die Schönheit ihrer Stadt präsentieren können. Die Begeisterung bei der Premiere motivierte die selbsternannten ,,Goethe- Kids‘‘ dazu, ein passendes Musikvideo zu entwickeln. Dabei übernahmen sie die Regie, halfen beim Schnitt und spielten natürlich selbst Rollen im Video. Unterstützt wurde das Projekt von einer Theaterpädagogin, einem Musiker und einer Schulsozialarbeiterin.


„No Country for Katzel“, Theater

Studierendentheater der Uni Halle mit Nicole Tröger , Ada Biljan, Luise Bogdanski, Maren Braun, Josi Breuer, Jan Frankhähnel, Yannick Gerdes, Martin Gerhards, Julie Guigonis, Nadine Kradorf, Julian Martin, Christoph Minkenberg, Anja Mischutin, Anton Mörstedt, Lena Mühl, Clara Müller, Özge Nasa, Hanna Pöschel, Elena Stuke, Kyra Thomas, Arne Böker, Samuel Mager, Niklas Stellbrink, Ellen Brix, Elsa Weise, Tom Wolter , René Braun, Lara Manipoud, Sebastian Schachtner, sowie junge Professionelle der Freien Kulturszene Halle; Spielerische Leitung: Tom Wolter // Ort: Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:

Studierende der Uni Halle erzählen mit professioneller künstlerischer Unterstützung die Geschichte einer eigentümlichen Sippe mit einem ungewöhnlich großen Ego. Ihr Dasein wird allerdings von einem Fremden gestört,  der sich in verschiedenen Punkten  von der Lebenskultur der Sippe unterscheidet. „Anders“ ist nicht erwünscht, wird bekämpft und unterdrückt. Das Stück ist eine Mischung aus Tanz und Musik, wobei ein prozessorientiertes Theatererlebnis entstand. Die Idee dazu entstand aus dem Wunsch, dem aktuell wachsenden Rechtspopulismus und der Fremdenfeindlichkeit mit einer künstlerischen Auseinandersetzung etwas entgegenzusetzen.


„Fluchtstück“, Theater

Theatergruppe Fluchtpunkt Magdeburg, Gesamtleitung: Jochen Gehle und Lena Winkel-Wenke // Ort: Magdeburg

Kurzbeschreibung:

15 Jugendliche aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Hintergründen befassen sich im „Fluchtstück“ mit autobiographischen Geschichten von Flüchtlingen in Deutschland seit 1945. Gemeinsam wurden die Texte erarbeitet und in die englische und arabische Sprache übersetzt. Durch das zunehmende Gruppengefühl und damit einhergehende Vertrauen brachten die Jugendlichen immer mehr ihre Persönlichkeit und ihre eigenen Erfahrungen mit ein.
Ziel der Aufführung ist es zu zeigen, wie sehr das Thema Flucht Teil der gesamtdeutschen Geschichte ist und dieses durch theatrale und künstlerische Überhöhung sichtbar zu machen. Basis dafür sind die Geschichten deutscher Flüchtlinge am Ende des zweiten Weltkrieges und in der DDR, aber natürlich auch die aktuelle Situation.


„Bebelbad“, Projekt

Nikolaus Donner, Luisa Krause, Moyu Cao // Halle (Saale)

Kurzbeschreibung:

Drei Industriedesign- Student*innen der Kunst Hochschule Burg Giebichenstein entwickelten privat ein Konzept und eine Installation zur Umgestaltung des August- Bebel- Platzes in Halle. Ihre Motivation für dieses Projekt ist das Badeverbot an dem öffentlichen Brunnen. Deshalb haben sie eine  Workshop Woche angeboten, an der jede*r  teilnehmen konnte, um das Konzept und die Konstruktion des Baus kennenzulernen und gemeinsam etwas zu ändern und Neues zu erschaffen. Ziel war es, die Einwohner*innen von Halle untereinander näher zu bringen und den öffentlichen Raum intensiver zu nutzen.